Unsere Tiere


Die Katzen Lilly und Simba leben als Wohngruppentiere fest in der Wohngruppe. Sie werden unter Anleitung der Betreuer von den Kindern gefüttert, gepflegt und mit reichlich Kuscheleinheiten versorgt.


Das Pony der Wohngruppe lebt ein Dorf weiter mit seinen beiden Herdenkumpels in einer weitläufigen Offenstallanlage neben dem Außenbereich „Insel“ der Wohngruppe. Die in „pädagogischem Reiten“ ausgebildeten Pädagogen begleiten die Kinder bei Spiel, Spaß, Bodenarbeit, reiten, baden, was auch immer mit den Pferden.


Und da die Tiere so förderlich für die Persönlichkeitsentwicklung und für das Wohlbefinden der Kinder sind, dürfen auch Curly, Mailo und Lucia, die Privattiere der Mitarbeiter, ihre Herrchen und Frauchen gelegentlich zur Arbeit begleiten.
 
So kann es bei einem Besuch in der Wohngruppe durchaus mal vorkommen, dass man im Garten von Hunden, Katzen, Pferden und Kindern gleichzeitig begrüßt wird.
Hört sich nach Villa Kunterbunt an? Ja, es ist ein sehr buntes Zusammenleben, aber in jeder Hinsicht bereichernd für Kind und Tier.
 
Die Tiere der Wohngruppe sind genauso unterschiedlich wie die Kinder, die sie bewohnen. Durch die bunte Vielfalt der Persönlichkeiten ist auch für jedes Bedürfnis der Kinder etwas dabei.
Da gibt es fürAbenteuertage die Hunde, die es lieben, mit den Kindern zu schwimmen oder Bällen hinterherzujagen, die Katzen, die nach einem langen Schultag eine Kuscheleinheit einfordern und dabei zur Entspannung beitragen und die Pferde, die sofort spüren, wenn ein Kind von schlechten Gedanken geplagt ist. Sattelfeste Betreute können bei Ausritten im weitläufigen Wald-und Wiesengelände rund um Groß Förste die gemeinsame Bewegung genießen und den Kopf wieder frei bekommen.
 
Jedes Tier hat etwas ganz Eigenes, Besonderes. Und jedes Kind kann eine Beziehung zu dem Tier, bzw. zu den Tieren aufbauen, welches am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.
 
Diese Art der tiergestützten Intervention hilft den Betreuten auf unterschiedlichste Weise. Sie fördert das Selbstbewusstsein, sorgt für mehr Wohlbefinden und einen aktiveren Alltag, führt aber auch zu einem wachsenden Verantwortungsbewusstsein und Empathie, denn die Tiere wollen in ihren Bedürfnissen natürlich artgerecht und bedürfnisorientiert versorgt werden.

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